Die 5 Betrachtungsweisen des ganzheitlichen Coachings

Ich gehöre zu den Verfechterinnen des lebenslangen Lernens. Einerseits treibt mich meine ausgeprägte Neugier und das Interesse am Menschen dazu. Andererseits zeigt mir meine Arbeitserfahrung, dass die holistische Betrachtungsweise deines persönlichen Themas für dich als potenziellen Klienten einen grossen Mehrwert bietet.

Der Wissensschatz aus der klinischen Psycho-, Neuro-, Immunologie (PNI), der Arbeits- und Organisationspsychologie sowie dem Systemischen Coaching eröffnen mir einen breiten Horizont in der Betrachtungsweise auf ein Anliegen.

Oft bleiben uns selbst die Wechselwirkungen innerhalb des eigenen Körpers aber auch im System, in dem wir uns bewegen, verborgen. Die blosse Erkenntnis, wie das eine zum anderen führt, kann ein wahrer Türöffner und ein Lichtblick am Ende des Horizonts sein.

Ich arbeite gerne mit dem Fünf-Komponenten-Modell und erfrage

  • die physiologische Komponente
    • «Wie fühlt es sich an?»
  • die emotionale Komponente
    • «Was empfindest du dabei?»
  • die kognitive Komponente
    • «Was denkst du darüber?»
  • die soziale Komponente
    • «Wie beeinflusst es deine Beziehung, Freundschaften, Kollegschaften, die Familie?»
  • die spirituelle Komponente
    • «Fühlst du dich als Teil von etwas Grösserem»?

Die fünf unterschiedlichen Blickwinkel der Betrachtungsweise eines Anliegens, liefern bereits erste Anhaltspunkte und gehen weg von der Problem Fokussierung – hin zur Lösungsstrategie. Und das Erarbeiten dieser persönlichen Lösungsstrategie betrachte ich als den heiligen Gral in jedem Coaching.

Ein ganzheitlich arbeitender Coach

  • kennt sowohl das Ziel seiner Klienten wie auch deren Ressourcen und Grenzen
  • ist ein Weggefährte auf Zeit
  • stellt überraschende und unerwartete Fragen
  • blickt über den Tellerrand
  • verfügt über einen Werkzeugkoffer mit den unterschiedlichsten Instrumenten

3 gute Gründe, warum jedes KMU einen ausgebildeten Coach an seiner Seite braucht

Lara schaute mich aus ihren rehbraunen Augen an. Sie versuchte, ihre Haltung zu wahren, konnte es jedoch nicht verhindern, dass ihr eine Träne über die rechte Wange kullerte. Hast du von den Bränden in Ecuadors Hauptstadt gehört? Als ob das generelle politische Chaos, die Korruption und die Drogenkartelle nicht schon genügend Unruhe bringen würden, bemerkte sie. Mitnichten war ich über die Situation im Andenstaat orientiert. Ich habe das Land oft bereist, wir haben sehr gute Freunde in Quito und durch ein mittlerweile abgeschlossenes Bambus-Bau-Projekt in einem Dorf im Norden des Landes bin ich mit den Gegebenheiten des Landes vertraut. Ich konnte Laras Emotionen also bestens nachvollziehen. Sie gründete vor ein paar Jahren einen Verein, der ein Tierheim finanziell und ideell unterstützt. Die Brände bedrohten nun die Bleibe der Vierbeiner. Zudem war ein wichtiger, langjährigen Mitarbeiter von einem Tag auf den anderen «verschwunden». Plötzlich stellte man Unregelmässigkeiten in der Kommunikation fest und in der Kasse des Tierheims war ein grösserer Geldbetrag unauffindbar. Lara senkte ihren Kopf. Und dann ist da noch die Geschichte mit meiner Patentante. Es scheint, dass sie den Kampf gegen ihr Krebsleiden nicht gewinnen kann. Der Gedanke, dass unsere Zeit sehr begrenzt ist und sich ihr Zustand stetig verschlechtert, treibt mich zunehmend auch am Arbeitsplatz um. Gut möglich, dass ich deswegen auch öfters unkonzentriert war. Nur so kann ich mir erklären, dass ich zweimal innert 3 Wochen eine E-Mail mit persönlichen Kundendaten an eine falsche Adresse versandt habe. Und als ich schliesslich vor 2 Wochen die letzte Treppenstufe zum Archiv im Keller übersehen hatte und mir den Knöchel gebrochen hatte, forderte mich die Personalchefin zu einem Gespräch unter vier Augen auf.

Lara machte sich auf eine Stammpauke gefasst. Die Personalchefin wies sie stattdessen auf die Möglichkeit hin, ihr einen externen Coach zur Seite zu stellen. Vorerst übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für maximal 3 Sitzungen à 90 Minuten.

Eine scheinbar ausweglose Lebenssituation kann alle treffen und jederzeit eintreten. Als Personalverantwortlicher eines KMU fehlt dir einerseits die Zeit und möglicherweise die Fachkompetenz, deine Mitarbeitenden so schnell wie möglich wieder für einen vollen Einsatz für das Unternehmen zu mobilisieren. Andererseits kannst du es dir in Zeiten des Fachkräftemangels nicht leisten, auf eine Arbeitskraft zu verzichten.

Und hier sind die 3 gute Gründe, die ich dir im Titel versprochen habe:

  • du gewinnst wertvolle Zeit, die du dem Tagesgeschäft widmen kannst
  • dein Unternehmen profitiert von der schnelleren Rückkehr der Mitarbeitenden in die erfolgreiche Produktivität – die Wertschöpfungskette bleibt erhalten
  • weniger Mitarbeiterausfälle und eine bessere Produktivität steigern den Unternehmensgewinn

Hast du dich oder dein Unternehmen in der anonymisierten Geschichte soeben wiedererkannt? Dann nimm gerne Kontakt mir auf und ich verrate dir noch mindestens 5 weitere Geheimnisse, warum es gerade als KMU Sinn macht, arbeits-, organisations- und personalpsychologische Anliegen mit einer Expertin oder einem Experten zu besprechen.

PS: Gutes Coaching bewirkt immer etwas 😊